Fachkräfte für das
Westfälische Ruhrgebiet

Gemeinsam für die Region.
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Das Bündnis für Fachkräfte​

Das Bündnis für Fachkräfte Westfälisches Ruhrgebiet ist am 19. Januar 2020 im Beisein von NRW-Arbeitsminister Karl-Josef Laumann gestartet.

Fachkräfte sichern – aber wie?

Das Bündnis für Fachkräfte unterstützt Sie bei der Suche nach Antworten und Lösungen.

Die besten Fachkräfte von morgen sind die Azubis von heute. Aber wie können Unternehmen Schulabgänger und Jugendliche für sich gewinnen oder auch gelernte Fachkräfte finden?
Ein eingespieltes und fachkompetentes Team bildet oftmals das Rückgrat eines Unternehmens. Aber wie können Mitarbeitende langfristig gehalten werden, damit auch Wissen und Erfahrungen nicht verloren gehen?
Lebenslanges Lernen spielt gerade im schnelllebigen Arbeitsleben eine wichtige Rolle. Aber welche Möglichkeiten gibt es, auch in der Region, um sich fachlich und persönlich weiter zu entwickeln und können diese auch gefördert werden?

Das Bündnis für Fachkräfte Westfälisches Ruhrgebiet unterstützt Unternehmen in den Städten Dortmund und Hamm und im Kreis Unna bei der Fachkräftesicherung. Dazu vernetzt es u.a. die Akteure im Rahmen der Fachkräftesicherung in der Region, setzt Impulse und regt Qualifizierungsangebote an.

Die Agenturen für Arbeit in Dortmund und Hamm stehen Ihnen als verlässliche Ansprech- und Netzwerkpartner/innen zur Verfügung.


Fachkräftemangel im eigenem Betrieb? Berufliche Weiterbildung während der Beschäftigung? Hilfskräfte weiterbilden?


Wir unterstützen Sie durch eine gute Beratung rund um die Themen Fachkräftesicherung und Stellenbesetzung!


Insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen wird es immer schwieriger, geeignete Fachkräfte zu gewinnen. Zugleich sind immer größere Anstrengungen erforderlich, um die eigenen Beschäftigten dauerhaft an das Unternehmen zu binden.


Die Agenturen für Arbeit in Dortmund und Hamm unterstützen bei der Umsetzung des Qualifizierungschancengesetzes (QCG), beziehen dabei ihr Netzwerk mit ein und führen Arbeitgeber/innen und Arbeitnehmer/innen zusammen.


Dabei gehen wir zielgerichtet vor:


Präventiv und nachhaltig:
Das QCG hilft dabei, Erwerbsverläufe von Beschäftigten präventiv und nachhaltig zu stabilisieren. Wir können beraten und fördern, bevor Arbeitslosigkeit entsteht. Dies gilt gerade unter aktuellen Rahmenbedingungen auch für mögliche Weiterbildungen von Beschäftigten während Kurzarbeit.


Chance für Geringqualifizierte:
Geringqualifizierte können abschlussbezogen – also mit dem Ziel eines Berufsabschlusses – gefördert werden. Das ist wichtig, weil Geringqualifizierte ein höheres Risiko haben, arbeitslos zu werden. Auch die Einstellung von Geringqualifizierten mit dem Ziel, diese zu Fachkräften weiterzubilden, kann eine Option sein.


Beschäftigte am Arbeitsmarkt halten:
Durch Strukturwandel und neue Technologien gehen Jobs verloren, andere entstehen neu. Wir können die betroffenen Beschäftigten frühzeitig beraten, eine abschlussbezogene Weiterbildung oder Anpassungsqualifizierung fördern, und dadurch präventiv und nachhaltig Erwerbsverläufe stabilisieren.


Beratung:
Die Beratung und Förderung Beschäftigter in den Unternehmen wird in den nächsten Jahren erheblich an Bedeutung gewinnen. Fachkräfte werden immer knapper und sind am Arbeitsmarkt gut nachgefragt.


Kontakt zur Agentur Dortmund:

Frau Rabea Pasvos
+49 (231) 842 1694


Frau Gerda Rohde
+49 (231) 842 1078

Mail: dortmund.arbeitgeber@arbeitsagentur.de


Kontakt zur Agentur Hamm:

Ingolf Falkowski
02381/910-2193


Claudia Schulle
02381/910-2369


Mail: hamm.haweii@arbeitsagentur.de

Zur DGB-Region Dortmund-Hellweg gehören die Städte Dortmund und Hamm sowie die Landkreise Unna und Soest. In den acht Mitgliedsgewerkschaften des Deutschen Gewerkschaftsbundes in der Region Dortmund-Hellweg sind fast 150.000 Mitglieder organisiert. Die DGB-Region greift arbeitnehmer*innenorientiert politische Themen auf und vertritt die Position ihrer acht Gewerkschaften gegenüber der Politik. Sie ist stadt- und kreisübergreifender Ansprechpartner für die Gewerkschaften und die Politik und führt die unterschiedlichen Interessen aus den Branchen zusammen.

 

Das Thema „Fachkräfte“ ist für die DGB Gewerkschaften eng verbunden mit „Guter Arbeit“, denn z.B. Ausbildung, Qualifizierung, berufliche Entwicklung, Gesundheits- und Arbeitsschutz, Betriebsklima, Vereinbarkeit und nicht zuletzt sichere und gute Einkommen sind für unsere Kolleginnen und Kollegen in den Betrieben und Unternehmen die Kriterien nach denen sie die Qualität ihres Arbeitsplatzes bewerten. Gemeinsam mit den Gewerkschaften, den Betriebs- und Personalräten und den Kolleg*innen arbeiten wir an diesen Kriterien. Wir bieten dazu Schulungen an für Betriebs- und Personalräten und die Kolleg*innen, unterstützen sie bei der Umsetzung und führen Projekte mit den Arbeitgebern durch, um auszuprobieren, welcher Weg zur Erreichung von guter Arbeit der Beste ist.

 

Beispielhaft aktuelle Projekte:

https://www.igmetall-nrw.de/themen/industrielle-arbeit-2020/unser-projekt-arbeit-2020/
https://index-gute-arbeit.dgb.de/
https://nrw.dgb.de/stark-im-wandel

 

Jutta Reiter
Vorsitzende DGB Dortmund
Geschäftsführerin DGB-Region Dortmund-Hellweg

 

Ostwall 17-21
44135 Dortmund
Telefon: 0231 / 55 70 44 20
Telefax: 0231 / 55 70 44 44

 

E-Mail: Jutta.Reiter@dgb.de
www.region-dortmund-hellweg.dgb.de

 

Mitglied in einer DGB-Gewerkschaft werden:
http://www.dgb.de/mitglied_werden

Die Handwerkskammer Dortmund ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts und vertritt die Gesamtinteressen von rund 20.000 Unternehmen im Kammerbezirk. Das Einzugsgebiet erstreckt sich von der Hellweg-Lippe-Region über Dortmund und Lünen bis nach Bochum, Herne, Hagen und Ennepe-Ruhr. Als Teil des Bündnisses für Fachkräftesicherung Westfälisches Ruhrgebiet steht die Handwerkskammer Dortmund mit ihrem Wissen und ihrer Erfahrung dem Handwerk zur Verfügung.

 

Ob Bildungsanbieter, Beratungsunternehmen, Interessenvertreter: Wir sind alles in einem. Das Handwerk in der Region voranzubringen ist unser Leitgedanke. Dabei ist die Sicherung des Fachkräftebedarfs angesichts der demografischen Entwicklung eine der großen Herausforderungen der kommenden Jahrzehnte.

 

Mit dem Angebot der individuellen Unternehmensberatung zum Personalmanagement und Fachkräftesicherung trägt die HWK Do. zur Fachkräftesicherung im Handwerk und zur Stärkung des Betriebsbestandes bei. Wir unterstützen Betriebe bei ihrer Positionierung als attraktiver Arbeitgeber, helfen potentielle Mitarbeiter zu finden und bieten in unseren fünf Bildungszentren Auszubildenden, Gesellen, Führungskräften und Meistern maßgeschneiderte Lehrgänge zur Weiterbildung und Qualifizierung an. Aus der Praxis für die Praxis richtet sich das Angebot der Ausbildungsberatung als der Fachkräftesicherung gleichermaßen an Betriebe, Ausbilder, Lehrlinge, Schüler sowie deren Eltern und Lehrer.

 

Die Beratungsleistungen der Handwerkskammer sind für Mitglieder, Existenzgründer sowie für Weiterbildungsinteressierte, Schulabgänger oder Menschen, die vor einer beruflichen Veränderung stehen, kostenlos.

Um das Thema Fachkräftesicherung aktiv voranzutreiben, setzt sich die Handwerkskammer Dortmund überdies für die Verbesserung der wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen ein. Dies gilt umso mehr in den Politikfeldern der Berufsbildung und der Arbeitsmarkt & Fachkräftesicherung. Daneben geschieht dies beispielweise auch als Bündnispartner der Initiative Arbeit in Dortmund zur Bekämpfung von Langezeitarbeitslosigkeit in Dortmund.

 

Handwerkskammer Dortmund
Ardeystraße 93
44139 Dortmund
Tel.: +49 231 5493-415

 

Mail: gabor.leisten@hwk-do.de
Internet: www.hwk-do.de

Der Handelsverband Nordrhein-Westfalen Westfalen-Münsterland (HV WM) ist als Arbeitgeber-, Berufs- und Wirtschaftsverband die Interessenvertretung der Betriebe des Einzelhandels in den Städten Dortmund, Hamm und Münster sowie den Kreisen Borken, Coesfeld, Steinfurt, Unna und Warendorf. Wir fördern und vertreten die Interessen unserer Mitglieder - von ganz groß (Kaufhaus) bis ganz klein (Kiosk), von der Apotheke bis zum Zoofachgeschäft, in den Innenstädten, den Stadtteilzentren und auf der „grünen Wiese“.

 

Der HV WM ist Bestandteil einer starken Verbandsorganisation, die aus dem Handelsverband Nordrhein-Westfalen (HV-NRW), dem Handelsverband Deutschland (HDE) und den Bundesfachverbänden besteht. Damit können die mehr als 400.000 angeschlossenen Unternehmen auf die vernetzten Angebote eines leistungsstarken Zusammenschlusses für Unternehmen des Einzelhandels zurückgreifen.

 

Das Thema Fachkräftesicherung wird auf allen Verbandsebenen intensiv behandelt (siehe z.B. https://einzelhandel.de/themeninhalte/bildung auf Bundesebene oder https://www.handelsverband-nrw.de/themen/aus-und-weiterbildung/ auf Landesebene.

 

Der Einzelhandel ist traditionell ein stabiler und bedeutender Träger der dualen Ausbildung. Dennoch bleiben viele Ausbildungsplätze unbesetzt. Zwar gibt es Unterschiede zwischen den diversen Sparten des Einzelhandels, gleichwohl ist der Tenor vergleichbar und insbesondere der mittelständische, oftmals inhabergeführte Einzelhandel besonders betroffen.

 

Gleichzeitig bedroht die demografische Entwicklung die Ausgangslage für den Einzelhandel, weil einerseits Personal in absehbarer Zeit in Rente geht, sich andererseits die Zahl der Schulabgänger reduziert und gleichzeitig alle Wirtschaftszweige um die vorhandenen Talente buhlen. Die Konkurrenz um jungen Nachwuchs wird daher zunehmen. Dabei ist für den mittelständischen (Fach)-Einzelhandel der qualifizierte Nachwuchs besonders wichtig: Er setzt neben Produkten mit ausgewiesener Qualität insbesondere auf die Fachberatung und auf Kundenservice, wettbewerbsfähig zu sein. Ohne qualifizierte Kräfte geht das nicht.

 

Vielen Jugendlichen erscheinen jedoch die Rahmenbedingungen der Arbeit im Einzelhandel als unattraktiv: Wochenendarbeit und Arbeit in den Abendstunden, das teilweise schlechte Image der Branche und vieles mehr.

 

Deshalb steht das Thema Fachkräftesicherung, d.h. Fachkräfte binden, finden und qualifizieren in vielfältiger Weise im Mittelpunkt der Arbeit des HV WM. Exemplarisch ist hier das Projekt „TransLOG“ (https://wm.hv-nrw.de/translog/) genannt, in dem Schulungen angeboten werden, die auch zur Qualifizierung von Un- und Angelernten, Frauen, Mitarbeitern mit Migrationshintergrund sowie Älteren dienen und über innovative Arbeitszeiten deren Beschäftigung sichern.

 

Handelsverband Nordrhein-Westfalen

Westfalen-Münsterland
Prinz-Friedrich-Karl-Str. 26
44135 Dortmund

Tel.: 0231 / 5 77 95-0
Fax: 0231 / 52 10 90

Mail: t.schaefer@hv-wm.de oder m.kaluza@hv-wm.de

Internet: www.hv-wm.de

Der Fachkräftemangel wird in den kommenden Jahren zu einer der größten Herausforderungen für die Wirtschaft. Der demografische Wandel führt dazu, dass viele Unternehmen ihre Stellen nur noch schwer oder gar nicht mehr besetzen können. Es ist notwendig, alle verfügbaren Potenziale zu nutzen, beispielsweise durch eine höhere Erwerbsbeteiligung von Frauen und älteren Menschen, Qualifizierung ungelernter Arbeitskräfte oder Zuwanderung von Fachkräften. Gleichzeitig muss das eigene Personal leistungsfähig gehalten werden und die Vielfalt in der Belegschaft als Erfolgsfaktor für den Betrieb genutzt werden.

 

Die Industrie- und Handelskammer (IHK) zu Dortmund bietet ihren Mitgliedsunternehmen in den Städten Dortmund, Hamm und im Kreis Unna eine große Bandbreite an Informationen und Leistungen an, die dabei helfen, sich strategisch auf den Fachkräftemangel vorzubereiten und rechtzeitig die passenden Maßnahmen zu ergreifen. Das Angebot reicht von der Ausbildungsberatung über Teilqualifizierungen bis hin zur Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben.

 

IHK zu Dortmund
Sandra Schröder
Märkische Straße 120
44141 Dortmund
Tel.: 0231 5417-190

 

Mail: s.schroeder@dortmund.ihk.de

Internet: www.dortmund.ihk24.de

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Lebenslanges Lernen, beeinflusst durch den immer schnelleren Wissenszuwachs, spielt gerade im Arbeitsleben eine wichtige Rolle. Ob selbständige*r Unternehmer*in, angestellte Führungskraft oder fachliche*r Spezialist*in: Das Handwerk mit seinen bundesweit fast 600 Bildungszentren bietet viele Möglichkeiten, sich weiter zu entwickeln – fachlich und persönlich.

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Ein eingespieltes und fachkompetentes Team bildet häufig das Rückgrat des Betriebs. Damit Wissen und Erfahrung nicht verloren gehen, sollten die Beschäftigten möglichst langfristig gehalten werden. Dazu gibt es grundsätzlich viele Möglichkeiten, Mitarbeitende an den Betrieb zu binden. Vor allem familien- und inhabergeführte Betriebe haben in dieser Hinsicht die Möglichkeit, eigene Stärken wie ein gutes Betriebsklima, Familienfreundlichkeit, flache Hierarchien und schnelle Entscheidungswege auszunutzen und damit Arbeitsbedingungen zu bieten, die zum Bleiben und zu guten Leistungen motivieren.

Beautiful business people are having a conference. Two men are shaking their hands

Schon heute können viele Unternehmen ihre Bedarfe an Fachkräften nur noch schwer decken. Zwar ist die Zahl der Auszubildenden in letzter Zeit wieder leicht gestiegen, dennoch gilt aktuell und künftig: Sie müssen vermehrt neue Nachwuchs- und Fachkräftepotentiale für sich gewinnen. Doch welche Wege können hierbei eingeschlagen werden? Die betriebliche Ausbildung steht hierzu an erster Stelle und auch Maßnahmen zur Steigerung der Arbeitgeberattraktivität steigern die Chancen, Bewerbende auf sich aufmerksam zu machen.